Datum: 2. Oktober 2019 um 20:02
Dauer: 1 Stunde 58 Minuten
Einsatzort: Obertiefenbach, Lehmkaut
Mannschaftsstärke: 20 Einsatzkräfte
Fahrzeuge: LF 20/16 , MTW , TLF 16/25 
Weitere Kräfte: Christoph Gießen, NEF, RTW


Einsatzbericht:

Im Dachgeschoss eines Wohnhauses stürzte aus unklarer Ursache bei Umbauarbeiten der Besitzer auf eine Stehleiter. Durch den Sturz bohrte sich ein ca. 2cm starkes Metallteil der Leiter tief in dessen Oberkörper-Brustbereich. Glücklicherweise augenscheinlich ohne lebenswichtige Gefäße oder Organe zu verletzen.

Unsere Aufgabe war es, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes den Patienten in seiner misslichen Lage zu stabilisieren und (durch unsere Feuerwehrsanitäter) erst-zuversorgen sowie ein Abschneiden des langen Metallteiles vorzubereiten. Nach Eintreffen des Notarztes, einer ersten Schmerzbehandlung und einer Stabilisierung der Stange wurde mittels hydraulischem Pedalschneider das Metallteil von der Leiter abgeschnitten, der im Körper verbliebene Teil weiter fixiert und der Patient schonend zum Rettungswagen verbracht.

Zeitgleich zum o. g. Einsatzverlauf kümmerten sich weitere Feuerwehrsanitäter noch um die ‚geschockten Angehörigen‘ des Patienten.

Um den Patienten maximal versorgen zu können, entschied der Notarzt, dass ein schonender Transport in die Uniklinik Gießen mittels Hubschrauber durchgeführt wird um in einer OP das Metallteil entfernen zu können.

Der angeforderte Hubschrauber landete auf dem beleuchteten Sportplatz Obertiefenbach, wo der Traningsbetrieb unterbrochen wurde. Hier wurden gemeinsam mit den Spielern Tore verschoben um dem RTH eine gefahrlose Landung zu ermöglichen.

Dem Patienten wünschen wir an dieser Stelle eine schnelle und folgenfreie Genesung.