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Helft Benjamin Blümchen beim Löschen...

Hallo Kinder, klickt auf das Bild um Benjamin Blümchen beim Löschen kleinerer Brände im Zoo zu helfen...Viel Spass.....

 

Feuerwehr Obertiefenbach besucht den Kindergarten Obertiefenbach!

Die Vorfreude der „Vorschulkinder“ im Obertiefenbacher Kindergarten war riesengroß.

Die Brandschutzerzieher der Feuerwehr Obertiefenbach besuchten die Kinder im Kindergarten und führten die Brandschutzerziehung durch.

Ziel der Brandschutzerziehung ist es, dass die Kinder die potentiellen Brandursachen erkennen und Brände vermeiden. In theoretischen und praktischen Einheiten wurde den Kindern (und den Erzieherinnen) vermittelt, wie schnell z.B. durch Unachtsamkeit ein Feuer ausbrechen kann, wie man dieses verhindert und – wenn doch einmal etwas passieren sollte- man sich richtig verhält.

Die wichtigen Punkte „ Warnung anderer (z.B. der Eltern), Verlassen des Gebäudes sowie das Absetzen des Notrufes 112 mit genauen Angaben zum Notfall (diese werden von der angerufenen Rettungsleitstelle abgefragt)“ wurden mit den Kindern umfangreich trainiert.

Der sachgemäße Umgang mit Streichhölzern und die Wichtigkeit von Rauchmeldern wurde ausgiebig besprochen.

Nach der Mittagspause besuchten die Vorschulkinder mit ihren Erzieherinnen dann die Feuerwehr Obertiefenbach am Feuerwehrhaus.

Hier konnten die Kinder die umfangreiche Schutzausrüstung der Einsatzkräfte in Augenschein nehmen. Jasmin Kalheber hatte zusätzlich die komplette Atemschutzausrüstung angelegt. „Es ist wichtig, dass die Kinder keine Angst vor uns haben, wenn wir mit Atemschutzgerät und Ausrüstung ins Zimmer kommen“, erklärte Daniel Krankenhagen.

 

Danach erkundeten die Kinder in (kleineren) Gruppen das Feuerwehrhaus sowie die Einsatzfahrzeuge und konnten unter Anleitung der Brandschutzerzieher ein „kleines Feuer“ mit einem Strahlrohr löschen.

Zum Abschluss und bevor es mit den Einsatzfahrzeugen zurück zum Kindergarten ging, erhielt jedes Kind noch eine Urkunde zur Teilnahme an der Brandschutzerziehung. Die Urkunde berechtigt die kleinen „Löschzwerge“, an einem „Schnuppertag“ der Kinderfeuerwehr Obertiefenbach teilzunehmen. Die Kinderfeuerwehr trifft sich immer am 1. Mittwoch eines Monats in der Zeit von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr am Feuerwehrhaus Obertiefenbach. Ansprechpartner sind die Betreuerinnen, Ramona Schäfer und Gabi Schmitt (bitte vorab einen Termin mit den Betreuerinnen absprechen).

Die Feuerwehr Obertiefenbach bedankt sich beim Kindergarten Obertiefenbach für die hervorragende Zusammenarbeit und das wunderschöne Geschenk. Ein ganz besonderer Dank geht aber an die Brandschutzerzieher, Daniel Krankenhagen, Jasmin Kalheber, Christian Geis, Eva-Maria-Voll Schäfer und Marc Schäfer, die ehrenamtlich die wichtige Brandschutzerziehung durchgeführt und hierfür einen Tag Urlaub investiert haben.

Wir freuen uns schon auf die Brandschutzerziehung 2018 im Kindergarten Obertiefenbach.

Brandschutzerziehung im Kindergarten St. Ägidius in Obertiefenbach.

Brandschutzerziehung ist ein sehr wichtiger Teil in der vorbeugenden Brandschutzarbeit.

Speziell ausgebildete Einsatzkräfte für Brandschutzerziehung leisten in den Kindergärten und Schulen wichtige Präventionsarbeit. Die Brandschutzerzieher der Feuerwehr Obertiefenbach besuchten jetzt an zwei Tagen die Vorschulkinder des Kindergartens St. Ägidius in Obertiefenbach.

Am ersten Tag lernten die Kinder spielerisch, wie sie sich richtig verhalten, wenn es zu einem Brand kommt. Hierzu hatten die Kinder die Möglichkeit, das Absetzen eines Notrufes zu trainieren. Viele Kinder wussten bereits, das sie hierfür die Notruf-Nummer 112 wählen müssen und natürlich ihren Namen, ihre Adresse und den Umfang des Brandes schildern müssen.

Der richtige Umgang mit Zündmitteln (u.a. Streichhölzern) wurde erläutert. Diese dürfen nur dann benutzt werden, wenn ein Erwachsener dabei ist. Welche wichtige Aufgaben Rauchmelder haben, wie sich die Kinder am Straßenrand verhalten, wenn ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn sich nähert, wie gefährlich Rauch und Qualm ist und vieles mehr wurde mit den Kindern intensiv besprochen.

Am zweiten Tag besuchten dann die Kinder und ihre Erzieherinnen die Feuerwehr Obertiefenbach an ihrem Standort. Hier konnten die Kinder die vielen Einsatzfahrzeuge und die darin verladenen Gerätschaften erkunden, die Einsatz-Schutzkleidung der Einsatzkräfte bestaunen und mit einem echten Feuerwehrschlauch „Wasser-Marsch“ geben.

Die Feuerwehr Obertiefenbach übernimmt sehr gerne die Brandschutzerziehung, um über die Verhütung von Bränden und den sachgerechten Umgang mit Feuer zu informieren. Ein besonderer Dank geht an Daniel Krankenhagen der an beiden Tagen die Organisation, Leitung und Durchführung übernommen hat, sowie an Jasmin Kalheber, Marco Stecker und Marc Schäfer für ihre Unterstützung. Diese Einsatzkräfte haben ihren Urlaub investiert, um die Brandschutzerziehung durchführen zu können!

 

Brandschutzerziehung mit den Vorschulkindern des Kindergarten Obertiefenbach fand am 25. und 26. November statt


Am 25. November erhielten die Vorschulkinder des Kindergarten Obertiefenbach Besuch von der Feuerwehr. Daniel Krankenhagen erklärte den Kindern auf einfache Weise die Aufgaben einer Feuerwehr und ging gezielt auf die Fragen der Kinder ein. Anschliessend wurde den Kindern anhand einfacher Beispiele verdeutlicht, welche Gegenstände in einem Haushalt und in einem Kinderzimmer brennen können und welche große Gefahr von dem entstehenden Brandrauch ausgeht. Es entstand die Frage, wer einen in der Nacht vor der Gefahr Brandrauch warne: Die Kinder wissen nämlich nun um die Funktion eines ‚Rauchmelders‘, welcher mit Beginn des kommenden Jahres 2015 Pflicht in allen Schlafräumen und Fluchtwegen innerhalb jeder Wohnung werden.
Es war für die Vorschulkinder selbstverständlich, dass sie niemals alleine mit Streicholz und Feuerzeug spielen. Gemeinsam wurden die Gefahren erarbeitet. Und wenn sie dennoch mal eine Kerze anzünden möchten, so waren sich die Kinder einig, werden sie in jedem Fall einen Erwachsenen um Erlaubnis bitten. Das richtige Vorgehen beim Anzünden einer Kerze mittels Streichhölzern wurden geübt.
Auch das Verhalten bei einem hoffentlich nie eintretenden Brand wurde erläutert. So wissen wir nun, dass auch ein Versteck z.B. im Schrank oder unter dem Bett von giftigen Brandrauch gefunden werden.
Ebenso wurde die richtige Vorgehensweise beim Absetzen eines Notrufes erklärt und anschliessend mit einem Übungstelefon von jedem Kind geübt. Sie wissen nun, wie sich rund um die Uhr im Falle eines Falles Hilfe holen können. Egal ob die Feuerwehr, einen Rettungswagen oder sogar den Notarzt. 112-und schnelle Hilfe eilt herbei…


Am zweiten Tag besuchten die Kinder das Feuerwehrhaus Obertiefenbach. Dort erfuhren Sie von Thomas Gräf und Daniel Krankenhagen wie sich ein Feuerwehrmann vor den Gefahren des Feuers und des Brandrauches schützt. Langsam und Stück für Stück wurde Thomas Gräf zu einem Atemschutzgeräteträger angezogen. Niemand brauchte nun Angst vor einem solchen Feuerwehrmann zu haben. Nebenbei lernten die Kinder auf spielerische Art, dass nicht nur der Feuerwehrmann seinen Kopf mittels Feuerwehrhelm schützen muss, sondern die Kinder selbst auch beim Fahrradfahren, Reiten oder Skifahren. Hängt doch so ziemlich viel an einem gesunden Kopf samt seinem Inhalt---der Zentrale unseres Körpers.
Nach der Theorie und einer kleinen Wiederholung folgte eine Stärkung bevor die Umkleideräume und das restliche Feuerwehrhaus erkundet wurde. Die Fahrzeuge und die Ausrüstung wurden ausgiebig unter die Lupe genommen. Ebenso wurde eine ‚Wassersteckdose‘ (Hydrant) angezapft und mittels den ausgelegten Schläuchen wurde von jedem einzeln einige Fallklappen umgespritzt.
So gingen viel zu schnell sehr lehrreiche Stunden, nicht nur für die Kinder sondern auch für die Erzieherinnen, zu Ende. Die Eindrücke und das Erlernte bleiben den Kindern hoffentlich lange in Erinnerung. Alle Beteiligten hatten unglaublich viel Spass. Die Kinder bedankten sich zum Abschluss mit einem selbst gebastelten Feuerwehrfahrzeug und einer kleinen Leckerei.


 

Räumungsübung an der Grundschule Beselich!

Alle Kinder freuten sich bereits auf die bevorstehenden Herbstferien, als plötzlich, kurz vor Schulende, der Feueralarm in der Grundschule losging.

Schnell verließen alle Schüler und Lehrer ihre Schulklassen und begaben sich zu den Sammelpunkten auf dem Schulhof.

Bereits nach kurzer Zeit trafen die Beselicher Wehren aus Obertiefenbach, Niedertiefenbach und Heckholzhhausen an der Grundschule ein.

Sofort leiteten die Wehren aus Obertiefenbach und Heckholzhausen die Menschenrettung unter Atemschutz ein. Der Gemeindebrandinspektor Marco Hofmann, der die Räumungsübung vorbereitet hatte, informierte die Einsatzkräfte, dass sich noch zwei Personen im Gebäude befinden würden.

Die Wehr aus Niedertiefenbach stellte die Wasserversorgung zum Löschgruppenfahrzeug Obertiefenbach sicher.

Bereits nach kurzer Zeit konnten beiden vermissten Personen aus dem Gebäude gerettet und der Brand gelöscht werden.

Bereits im Vorfeld dieser Räumungsübung besuchten die Brandschutzerzieher Daniel Krankenhagen von der Obertiefenbacher Wehr sowie der Wehrführer der Niedertiefenbacher Wehr, Markus Heibel die Kinder in der Grundschule und führten die wichtige Brandschutzfrüherziehung durch. Beide nahmen sich hierfür einen Tag Urlaub, um die Grundschüler mit den wichtigen Themen Notruf, Rauchmelder, Verhalten bei Bränden etc. vertraut zu machen. Vielen Dank hierfür!

An der Räumungsübung nahm die Obertiefenbacher Feuerwehr mit insgesamt 13 Einsatzkräften (hiervon 11 Atemschutzgeräteträgern) und 3 Einsatzfahrzeugen teil.

Vielen Dank an alle Kameradinnen und Kameraden, die sich auch für die Räumungsübung 2014 einen Tag Urlaub genommen haben.

Kurze Zeit später wurde die Feuerwehr Obertiefenbach per Funkmeldeempfänger zu einem (realen) Einsatz ins Alten- und Seniorenheim Obertiefenbach alarmiert. Hier hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Im betreuten Wohnen hatte angebranntes Essen die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Nähere Infos finden Sie unter dem Punkt „Einsätze“!

Weitere Bilder der gibt es hier in unserer Bildergalerie!!

 

Feuerwehr Obertiefenbach besucht die KITA Bärenhöhle in Obertiefenbach!

Große Augen machten die Kinder der Bärenhöhle Obertiefenbach, als das große Einsatzfahrzeug der Obertiefenbach Wehr vor der Bärenhöhle vorfuhr.

Die Brandschutzfrüherzieher Daniel Krankenhagen und Christian Geis erklärten den Kindern spielerisch die Einsatzausrüstung eines Feuerwehrmannes bzw. einer Feuerwehrfrau. Danach erkundeten die Kinder das Löschgruppenfahrzeug der Obertiefenbach Wehr.

Alle Kinder waren sich einig, dass dieser Besuch unbedingt sehr bald wiederholt werden muss!


Brandschutzerziehung im Kindergarten Obertiefenbach


Am 26. und 27. September fand im Kindergarten Obertiefenbach die diesjährige Brandschutzfrüherziehung statt. Die Brandschutzerzieher Marcel Huckwitz und Daniel Krankenhagen besuchten die Kinder im Kindergarten und erläuterten die vielfältigen Aufgaben einer Feuerwehr. Die 24 Vorschulkinder lernten aber nicht nur die Aufgaben der Feuerwehr und des Rettungsdienstes kennen, sondern erlernten auch das richtige Verhalten im Brandfall und den korrekten Umgang mit Streichhölzern und übten das richtige Absetzen eines Notrufes mittels des ‚Übungs-Telefones‘. Auch die Funktion des lebensrettenden Rauchmelders wurde kindgerecht vermittelt. Nach dem ersten Tag waren sich die Kinder einig darüber, dass der giftige Brandrauch mindestens genauso gefährlich ist wie das Feuer an sich.
Am zweiten Tag besuchten die Kinder die Feuerwehr und lernten zunächst einen Atemschutzgeräteträger kennen. Schritt für Schritt zog Marcel Huckwitz die Schutzkleidung an, bis er als komplett ausgerüsteter Atemschutzgeräteträger vor den Kindern stand und so demonstrierte, dass niemand Angst vor einem normalen Feuerwehrmann haben muss.
Anschließend wurde sich mit einem Schluck Limo gestärkt und das Feuerwehrhaus erkundet. Direkt im Anschluss lernten die Kinder die 'Wassersteckdose’ (Hydrant) kennen und stellten fest, dass es äußerst ungünstig ist, wenn ein Fahrzeug auf einem Hydrantendeckel steht.
Das Highlight der Besichtigung stellten die Feuerwehrfahrzeuge dar. Jedes Detail wurde genau unter die Lupe genommen und erklärt.
Bevor es für die Kinder zurück zum Kindergarten ging, galt es noch, Fallklappen mittels eines richten Feuerwehrschlauches zu löschen und das Martinshorn der Feuerwehrfahrzeuge auszuprobieren. Selbst die Erzieherinnen und Gruppen-Maskotchen 'Woopi‘ liessen es sich nicht nehmen, auch selbst mal den Schlauch in die Hand zu nehmen. So gingen zwei gingen zwei lehrreiche Tage mit der Gewissheit zu Ende, dass sich jedes Kind im Ernstfall richtig verhält, die größten Gefahren erkennen und qualifizierte Hilfe herbeiholen kann.

Weitere Bilder der Veranstaltung gibt es hier in unserer Bildergalerie!!

Räumungsübung an der Grundschule Beselich am 07.10.2011!

Auch in diesem Jahr fand die Räumungsübung an der Grundschule in Beselich statt. Die Kinder der Grundschule wurden bereits in den vergangenen Tagen durch das Beselicher Brandschutzerziehungsteam rund um das Thema Brandschutz in der Schule informiert.

Die Feuerwehr Obertiefenbach nahm an der Räumungsübung mit insgesamt 8 Einsatzkräften und dem Löschgruppenfahrzeug LF 20/16 teil. Um 09.00 Uhr löste der Gemeindebrandinspektor Marco Hofmann den Hausalarm aus. Danach begaben sich alle Schüler mit ihren Lehrerinnen sofort an die festgelegten Sammelpunkte.

Kurze Zeit später trafen die Wehren aus Beselich sowie die Drehleiter aus Limburg an der Grundschule ein.

Aufgabe der Obertiefenbach Wehr war es, zwei vermisste Personen aus dem Schulgebäude zu retten. 2 Trupps unter Atemschutz begaben sich deshalb sofort in das Gebäude und konnten die beiden vermissten Personen sehr schnell aus dem Gebäude retten. Um 9.30 Uhr konnte der Gemeindebrandinspektor Marco Hofmann „Wasser halt“ geben.

Zu einer abschließenden Besprechung und gleichzeitigem Frühstück trafen sich dann die Kameradinnen und Kameraden aus Beselich nochmals im Feuerwehrhaus Obertiefenbach.

Aus Obertiefenbach nahmen folgende Kameradinnen und Kameraden an dieser Übung teil (und opferten hierfür ihren Urlaub):

Gruppenführer: Wehrführer Christian Geis
Maschinist: Stellv. Wehrführer Daniel Krankenhagen
Angriffstruppführer: Andreas Lung
Angriffstruppmann: Tim Ebeling
Wassertruppführer: Dirk Tovornik
Wassertruppmann: Edmund Abel
Schlauchtruppführer: Marc Schäfer
Schlauchtruppfrau: Helga Kalheber.

Vielen Dank hierfür!

Brandschutzerziehung im Kindergarten Obertiefenbach

Am 14. und 15. 2011 September fand im Kindergarten Obertiefenbach die diesjährige Brandschutzfrüherziehung statt. Die Brandschutzerzieher Ralf, Helga und Jasmin Kalheber sowie Daniel Krankenhagen besuchten die Kinder im Kindergarten und erläuterten die vielfältigen Aufgaben einer Feuerwehr. Die 26 Vorschulkinder lernten aber nicht nur die Aufgaben der Feuerwehr und des Rettungsdienstes kennen, sondern erlernten auch das richtige Verhalten im Brandfall und den korrekten Umgang mit Streichhölzern und übten das richtige Absetzen eines Notrufes. Auch die Funktion des lebensrettenden Rauchmelders wurde kindgerecht vermittelt. Nach dem ersten Tag waren sich die Kinder einig darüber, dass der giftige Brandrauch mindestens genauso gefährlich ist wie das Feuer an sich.
Am zweiten Tag besuchten die Kinder die Feuerwehr und lernten zunächst einen Atemschutzgeräteträger kennen. Schritt für Schritt zog Daniel Krankenhagen die Schutzkleidung an, bis er als komplett ausgerüsteter Atemschutzgeräteträger vor den Kindern stand und so demonstrierte, dass niemand Angst vor einem normalen Feuerwehrmann haben muss.
Anschließend wurde sich mit einem Schluck Limo gestärkt und das Feuerwehrhaus erkundet. Direkt im Anschluss lernten die Kinder die ‚Wassersteckdose’ kennen und stellten fest, dass es äußerst ungünstig ist, wenn ein Fahrzeug auf einem Hydrantendeckel steht.
Das Highlight der Besichtigung stellten die Feuerwehrfahrzeuge dar. Jedes Detail wurde genau unter die Lupe genommen und erklärt. Auch den ‚toten Winkel’ eines so großen Feuerwehrfahrzeuges lernten die Kinder kennen und durften selbst ausprobieren, dass die Fahrer von Feuerwehr-Fahrzeugen und ‚normalen’ LKW nicht direkt vor ihrem Fahrzeug oder neben dem LKW stehende Kinder sehen können.
Weiterhin wurde ein Fettbrand mit Wasser gelöscht. Die hierbei entstandene riesige Stichflamme durch die ‚Fettexplosion’ beeindruckte nicht nur die Kinder, sondern auch die Erzieherinnen. Einen Fettbrand löscht man am besten mit dem Topf-Deckel, stellten Kinder und Betreuer gemeinsam fest. Dies vermeidet teure Folgeschäden und lebensbedrohliche Verletzungen.
Bevor es für die Kinder zurück zum Kindergarten ging, galt es noch, einen echten kleinen ‚Brand’ mittels eines richten Feuerwehrschlauches zu löschen und das Martinshorn der Feuerwehrfahrzeuge auszuprobieren.
Positives Ergebnis der lehrreichen Tage: Die fünfjährige Tochter eines Feuerwehrangehörigen fand zuhause aus der heruntergefallenen Handtasche der Mutter eine Packung Streichhölzer und erklärte ihren Eltern: „Mama, weißt du überhaupt, wie gefährlich die für uns Kinder sind und was damit alles passieren kann…??!!


Brandschutzerziehung im Kindergarten Obertiefenbach
Fahrzeug versperrte den Hydranten

Sehr erstaunt und geradezu fassungslos waren die Brandschutzerzieher der Freiwilligen Feuerwehr Beselich-Obertiefenbach als sie im Rahmen der Brandschutzerziehung den Hydranten vor dem Feuerwehrhaus öffnen wollten. Da gab es tatsächlich Bürger in der Nachbarschaft, die ihr Fahrzeug trotz Hydrantenschild und nochmaligem deutlichen Hinweis direkt auf dem Hydranten abstellen. So entging leider den 19 Vorschulkindern des Kath. Kindergarten „St. Ägidius“ in diesem Jahr das Öffnen der „Wassersteckdose“.

Die Brandschutzerzieher Hedi Sehr und Marcel Huckwitz waren am Vortag im Kindergarten, um mit den Vorschulkindern die Alarmierung über die Notrufnummer 112 zu üben. Dazu lernten die Kinder das Verhalten im Brandfall und wie man eine Kerze richtig anzündet und welche Vorsichtsmaßnahmen man dabei treffen muss.

Am nächsten Tag stand der Besuch der Feuerwehr auf dem Programm. Der stellvertretende Wehrführer Daniel Krankenhagen unterstützte die beiden Brandschutzerzieher vom Vortage. So lernten die Kinder nochmals anhand eines Filmes, wie sie bei einem Notfall reagieren und Hilfe herbei holen können.

Wie die Feuerwehrleute ein Atemschutzgerät anziehen und was alles dazu gehört führten Marcel Huckwitz und Daniel Krankenhagen vor. Das man einen brennenden Topf mit Öl nicht mit Wasser löschen sollte, erkannte die Jungen und Mädchen bei der Demonstration einer Fettexplosion. Viele Dinge am großen Feuerwehrauto waren dazu noch interessant, wie das Hebekissen, dass selbst das Feuerwehrfahrzeug in die Schieflage bringen kann.

Am Schluss durften alle Kinder die Fallklappen umspritzen , was noch einmal ganz besonderen Spaß machte. Nur leider konnte das Wasser nicht aus der „Wassersteckdose“ entnommen werden – sie war versperrt durch Menschen, die leider nicht wissen, dass die Feuerwehr zum Löschen eines Brandes Wasser benötigt.

Feuerwehr besuchte im Rahmen der Brandschutzerziehung den Kindergarten

Im Rahmen der Brandschutzfrüherkennung besuchten Hedi Sehr und Daniel Krankenhagen am 01. September den Kindergarten Obertiefenbach. Den zwei Gruppen der Vorschulkinder wurde kindgerecht die Arbeit der Feuerwehr, die wichtige Funktion eines Rauchmelders, und der sachgerechte Umgang mit dem gefährlichen Element Feuer erläutert. Ausserdem übten die Kinder mit Daniel Krankenhagen und Hedi Sehr das Absetzen eines Notrufes. Den Kindern wurde erklärt, dass man über diese Notrufnummer nicht nur die Feuerwehr, sondern auch den Rettungsdienst, den Notarzt und andere Hilfsorganisationen in einer Notlage anfordern kann. Eine Tatsache, die selbst Erwachsenen nicht bewusst ist. Im Zweifel stehen die Mitarbeiter der Rettungsleitstelle in Limburg unter der bekannten Notrufnummer 112 als auch unter der Telefon-Nr. 06431-19222 dem Hilfesuchenden beratend zur Seite.
Am 03. September besuchten die Kinder dann die Feuerwehr in deren Feuerwehrhaus. Die beiden „Brandschutzerzieher“ wurden an diesem Tag durch Stefan Sehr, Marco Stecker und Georg Gräf unterstützt. Nach einem kleinen Einführungsfilm und mit einem Glas Limonade gestärkt machte man sich auf den Rundweg durchs Feuerwehrhaus, wo man den Kindern die Umkleideräume und den Jugendraum zeigte. Dann ging es endlich in die Fahrzeughalle. Hier wurden den Kindern die verschiedenen Fahrzeuge und deren Beladung sowie die „Wassersteckdose“ (Hydrant) auf der Strasse erläutert.. Außerdem hob man ein schweres Fahrzeug mit einem Hebekissen 20 cm an. Weiterhin durfte jedes Kind eine kleine Gasflamme mit einem Übungsfeuerlöscher und sogar mehrere Fallklappen mit dem S-Schlauch des Tanklöschfahrzeuges umspritzen, bevor es zurück in den Kindergarten ging. Allerdings nicht, bevor man einmal im Feuerwehrfahrzeug gesessen hat und man kurz das laute Martinshorn gehört hatte.

Grundschule in Beselich-Obertiefenbach übt für den „Notfall“

Am Freitag, den 25.04.08 wurde um 09:00 Uhr der Unterricht in der Grundschule in Beselich Obertiefenbach durch einen Feueralarm je unterbrochen. Grund hierfür war eine geplante und angekündigte Räumungsübung, die durch den Gemeindebrandinspektor Andreas Heep und die Beauftragte für Brandschutzerziehung in Beselich, Hedi Sehr vorbereitet und ausgearbeitet wurde.

Angenommen wurde ein Kurzschluß, der einen Dachstuhlbrand auslöste. Nachdem der akustische Feueralarm ausgelöst hatte, verließen die rund 295 Schüler mit ihren Lehrern ihre Klassenräume und begaben sich zu den beiden Sammelpunkten außerhalb des Gebäudes. Bereits kurze Zeit später trafen die Feuerwehren der Gemeinde Beselich ( Obertiefenbach, Schupbach, Heckholzhausen und Niedertiefenbach ) mit ihren Löschfahrzeugen an der Grundschule ein und begannen unter Atemschutz sämtliche Räume der Grundschule zu kontrollieren, um sicher zu gehen, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden. Zeitgleich trafen die Wehren aus Limburg und Weilburg mit ihren Drehleitern ein und retten einige Kinder aus dem Obergeschoß. Gleichzeitig wurde eine Brandbekämpfung im und außerhalb des Gebäudes durchgeführt.

Nach ca. 1. Stunde war das „Szenario“ beendet und alle Schülerinnen und Schüler konnten, nachdem sie sich alle Löschfahrzeuge nochmals genauestens angeschaut hatten, in ihre Klassenräume zurück kehren.

Wie sich die Schüler bei einem Feueralarm zu verhalten haben, wurde den Schülern der dritten Klassen bereits in der Woche vor der Übung durch Hedi Sehr und ihren vielen Helfern in der Brandschutzerziehung erklärt. Ziel der Brandschutzerziehung ist es, den Kindern das richtige Verhalten in Notfallsituationen zu erklären und ihnen Anleitungen zu vermitteln, falls sie selbst in einen Notfall geraten. Auch das richtige Verhalten im Straßenverkehr, sollte sich ein Einsatzfahrzeug unter Blaulicht und Sondersignal näheren, wurde ausführlich behandelt. Natürlich wurde auch die Absetzung eines Notrufes behandelt und durchgeführt.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Hedi Sehr, ihren Helferinnen und Helfern für die hervorragende Arbeit, dem Gemeindebrandinspektor Andreas Heep, den Einsatzabteilungen der Beselicher Wehren, sowie den Wehren aus Limburg und Weilburg für Ihre Unterstützung.

Obertiefenbacher Vorschulkinder lernten mit der Feuerwehr
25 Jahre Brandschutzerziehung in Obertiefenbach


Das Gruppenfoto zeigt die diesjährigen Vorschulkinder zusammen mit Hedi Sehr und der Leiterin des Kath. Kindergartens „St. Ägidius“ Stephanie Rick und der Erzieherin Petra Schwarz.

Seit 25 Jahren erfahren die jeweiligen Obertiefenbacher Vorschulkinder von Hedi Sehr und ihren Feuerwehrkamerad/innen wie man bei einem plötzlichen Notfall und besonders auch bei Feuer reagiert und die Feuerwehr rufen kann. So erlebten auch in diesem Jahr die 30 Vorschulkinder des Kindergartens „St. Ägidius“ wieder lehrreiche Stunden bei der Feuerwehr.
Der Stellvertretende Wehrführer Daniel Krankenhagen sowie der Feuerwehrkamerad Georg Gräf und die Beauftragte für Brandschutzerziehung in der Gemeinde Beselich Hedi Sehr erarbeiteten in zwei Schritten das wertvolle Wissen mit den Kindern für den Notfall.

Kinder zünden eine Kerze an
An zwei Nachmittagen zündeten die Kinder eine Kerze mit einem Streichholz zusammen mit Daniel Krankenhagen und Hedi Sehr an. Dabei machten sie die Erfahrung, dass das Streichholz ganz schnell abbrennt und dann vor lauter Schreck herunter fallen kann. Manchmal kam das Feuer auch gefährlich nahe an die Finger und drohte die Kinder zu verbrennen. So erkannten sie, dass es besser ist ein Streichholz zusammen mit Erwachsenen anzuzünden. Gleichzeitig lernen die Kinder Dinge kennen, die für sie gefährlich werden können.

Die Notrufnummer 112
Eine wichtige Telefonnummer im Brandfall und wenn jemand im Haus oder durch einen Verkehrsunfall verletzt ist, ist die Notrufnummer 112. Nachdem Daniel Krankenhagen den Vorschulkindern die Notrufnummer erklärt hatte, durften die Kinder selbst einen Notruf über das mobile Telefon an die Lern-Leitstelle absetzten. Ziel dabei ist es, dass die Kinder im Notfall die Leitstelle unter der Notrufnummer selbst informieren und Hilfe herbei holen können.

Demonstration mit dem Brandhaus
Qualm und Rauch zieht immer nach Oben und das Einatmen bedeutet, giftige Stoffe einatmen zu müssen. In einem Spiel erfahren die Kinder, dass es besser ist auf dem Boden durch einen Raum nach draußen zu krappeln und das Feuer einzusperren, damit es möglichst keinen neuen Sauerstoff bekommt. Zur Hilfe nehmen die Brandschutzerzieher ein kleines Häuschen mit zwei Zimmern. Es demonstriert eine Wohnung und anhand dieses Brandhauses können die Kinder verfolgen, wo der Rauch hinzieht und dass man bald im Raum nichts mehr erkennen kann.

Zweiter Teil im Feuerwehrhaus
Nach dem Unterricht im Kindergarten besuchten die Kinder gemeinsam das Feuerwehrhaus und nahmen zunächst im Schulungsraum Platz. Nach dem Film zum Einstieg zeigte Feuerwehrkamerad Georg Gräf den Jungen und Mädchen, was ein Feuerwehrmann anzieht, wenn er in ein verqualmtes Haus gehen muss.

Löschen macht Spaß
Auch die Geräte und Fahrzeuge im Feuerwehrhaus waren für die Kids eine interessante Sache. Die Zeit verging im Fluge und so durften alle Kinder zum Schluss noch Fallklappen umspritzen. Aber zuvor erklärten ihnen Georg Gräf und Hedi Sehr, wo das Wasser herkommt und wie die Feuerwehrleute die Wassersteckdose – den Hydranten – finden und öffnen kann.

 



„Wenn ich groß bin, gehe ich auch zur Feuerwehr“
Brandschutzerziehung im Kindergarten Obertiefenbach

Im Kindergarten Obertiefenbach lernen die Vorschulkinder mit Hedi Sehr und ihren Feuerwehrkameraden/innen mit der Feuerwehr.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Brandschutzerziehung“?
Die Zielsetzung dieser Aufklärungsarbeit ist, dass die Brandschutzerzieher Vertrauen in den Kindern wecken und – falls sie selbst in einem Notfall geraten – sich richtig verhalten und auch helfen können.

Die Floriansjünger besuchen die beiden Gruppen der Vorschulkinder im Obertiefenbacher Kindergarten und empfangen sie im zweiten Teil als Gäste im Feuerwehrhaus, um ihre vielfältige Arbeit vorzustellen und wichtige Tipps für das richtige Verhalten im Ernstfall zu geben.

Scheinbare Kleinigkeiten werden geübt, beispielsweise das Anzünden einer Kerze. Die Kinder erfahren so, wie aufregend es sein kann, ein Streichholz anzuzünden. Beim Ausblasen einer Kerze steigt der Rauch nach oben. Genau das sollten sie wissen, wenn sie sich in einem brennenden Zimmer befinden. Auf alle Fälle auf dem Boden zur Tür krappeln, denn dort unten hat man noch die meiste Sicht und Sauerstoff zum Atmen.

Auch der Notruf wird bei der Brandschutzerziehung geübt.
Beim Telefongespräch mit der Feuerwehr, lernen die Kinder, dass die vier „W’s“ besonders wichtig sind: Wer bin ich (Name, Wohnort, Straße)?
Wo brennt es (Ort, Straße)?
Was brennt bzw. was ist passiert?
Wer befindet sich noch im Haus?
Ein fünftes „W“ sollte man noch anfügen und zwar, warten, falls der Mann auf der „Zentralen Leitstelle“ noch Fragen hat.

Im zweiten Teil empfangen die Feuerwehrleute ihre kleinen Gäste im Feuerwehrhaus. Den Film „Hilfe, mein Teddy brennt“ dürften die sechsjährigen Jungen und Mädchen zunächst anschauen. Dann demonstrieren zwei Atemschutzgeräteträger, wie ein Feuerwehrmann mit einem Atemschutzgerät aussieht und wie er sich anhört, wenn er in ein verqualmtes Haus geht. Dabei kann er die nötige Atemluft in einer Flasche auf dem Rücken mitnehmen.


Aber auch die vielen Sachen in den Feuerwehrautos sind natürlich interessant.
Da ist ein Feuerwehrauto, das 25 Badewannen Wasser mit sich führt und die Rettungsschere, um verletzte Menschen aus verunfallten Fahrzeugen zu befreien und vieles mehr. „Aber wo kommt denn das Löschwasser her?“ Die Brandschutzerzieher öffnen den Hydranten und setzen das Standrohr, die Wassersteckdose. Wenn die Feuerwehrleute dieses Standrohr aufdrehen, kommt zur Freude aller wirklich Wasser raus.

„Wenn ich groß bin, gehe ich auch zur Feuerwehr“, so die Meinung einer jungen Dame im Vorschulalter. Mit 10 Jahren darf sie zur Jugendfeuerwehr kommen. Aber das steht auch als Information für alle Eltern in dem Malheft, das jedes Kind mit nach Hause nehmen darf.


Florian hatte einen Traum ....

Florian hatte eine Traum: Florian spielt mit seiner Freundin Nina im Kinderzimmer. Beide sitzen am Boden und malen Blätter aus. Nina hat zu Hause eine kleine Schachtel entdeckt und die zeigt sie Florian. Sie machen die Schachtel auf und heraus fallen viele kleine Hölzchen mit braunen Köpfchen. Sie schauen sich die Schachtel an und erinnern sich, dass die Erwachsenen damit Feuer anzünden. So haben sie es schon gesehen. „Sollen wir das auch mal ausprobieren“ meint Nina „es kann doch gar nicht so schwer sein.“ Nina nimmt die Schachtel und streicht das Hölzchen mit dem Köpfchen über die Reibefläche. Zunächst passiert überhaupt nichts und das Hölzchen bricht sogar ab. Florian will es auch mal probieren und nimmt ein Neues.
Er streicht mit dem Hölzchen etwas fester der Schachtel entlang und dann funkt es und das Streichholz zündet.

Vor lauter Schreck lässt Florian das Streichholz fallen und es fällt gerade auf sein Blatt Papier. Schnell fängt das Papier Feuer und Florian und Nina sind vor Schreck erstarrt. Ebenso schnell brennt der Teppich und das Feuer läuft an der Gardine hoch...

Weinend kommt Florian mitten in der Nacht zu seinen Eltern ins Schlafzimmer. Nachdem er von seinem Traum erzählt hat, beruhigt ihn sein Vater: „Du Florian, du lädst deine Freundin Nina heute Nachmittag ein und wir wollen dann zusammen überlegen, was wir besser machen können.“

Die Beiden warten ganz gespannt darauf, bis der Vater am Nachmittag von der Arbeit zurück kommt. „So, jetzt wollen wir zusammen eine Kerze anzünden“ sagt der Vater. Die Mutter kommt mit einer Kerze in der Hand und legt sie auf den Tisch neben einem Stapel von Zeitungen. „So einfach geht das nicht“ meint der Vater und Florian kommt auf die Idee: „ Die Kerze muss in einen stabilen Kerzenständer.“ Die Mutter sucht einen Kerzenständer und Nina nimmt den Stapel Zeitungen vom Tisch. „Wichtig ist es, dass man das Streichholz immer vom Körper weg anzündet“, sagt der Vater, „damit schützt man seine Kleidung.“ Nacheinander zünden Florian und Nina Streichhölzer an und sind ganz schön aufgeregt dabei.

Beim Ausblasen freuen sie sich über den Rauch, der dann entsteht. „Rauch und Qualm sind besonders schlimme Feinde für Menschen und Tiere“ meint der Vater. „Der Rauch nimmt uns die Atemluft, die wir zum Leben brauchen“ so der Vater weiter „und bei einem Feuer zieht der Rauch immer nach oben und nimmt zuerst die Luft oben an der Decke weg.“

„Wenn es in einem Zimmer brennt, kann man das Zimmer am besten auf dem Boden kriechend verlassen. Damit das Feuer weniger Sauerstoff bekommt, wäre es gut, wenn man die Türe hinter sich schließen könnte.“ „Ja, was können wir denn dann machen?“ fragt Nina. „Florian, hast du eine Idee“ fragt der Vater. „Wir müssen Hilfe rufen, aber wie machen wir das? Sicher wäre es am besten die Feuerwehr anzurufen, aber ich kenne die Nummer nicht.“ antwortet Florian.

„Die Notrufnummer für die Feuerwehr bei uns in Deutschland ist die Telefonnummer 112. Mit dieser Telefonnummer kann man auch gleichzeitig Hilfe rufen wenn zum Beispiel jemand schwer verletzt ist und der Notarzt und ein Krankenwagen gebraucht wird. Diese Nummer sollte man sich gut merken, denn wenn wirklich ein Unfall passiert ist, ist man oft so aufgeregt, dass man gar keine Telefonnummer mehr im Kopf hat. Dem Mann oder der Frau, die sich unter dieser Telefonnummer melden, sollte man sagen: Wer ruft an? Was ist passiert? Wo ist etwas passiert? Wie viele Personen sind verletzt? – und dann nicht sofort auflegen – denn es kann sein, dass die „Zentrale Leitstelle“ noch Dinge wissen muss, die man vielleicht in der Hektik vergessen hat, mitzuteilen.
Aber diese Notrufnummer, die darf man nur dann anrufen, wenn wirklich etwas passiert ist. Ansonsten kann man bestraft werden wegen Missbrauch. Habt Ihr das verstanden?“ so der Vater.

„Mensch, das ist gut, das wir das jetzt wissen“ freut sich Florian. „Können wir mal die Feuerwehr besuchen?“ fragt Nina. Der Vater hat eine Idee, sein Freund Andreas ist doch Chef von der Feuerwehr. Den ruft er an und vereinbart mit ihm für nächsten Sonntag einen Termin bei der Feuerwehr.

Am Sonntagmorgen kann Florian es gar nicht abwarten bis sie endlich im Auto sitzen, um Nina abzuholen und zur Feuerwehr zu fahren. Sie kennen das Gebäude mit den großen Toren bereits und mal schauen, was sich dahinter verbirgt.

Zunächst zeigt ihnen der Feuerwehrchef den Schulungsraum, ein Raum mit vielen Tischen, Stühlen, einer Tafel und Bildern. „Um Feuerwehrmann oder –frau zu werden, muss man viel lernen. Auch die Kameradschaftspflege bei den Feuerwehrleuten ist sehr wichtig, gerade dann, wenn man von einem großen Einsatz zurückkommt, ist man froh, wenn man einen warmen Raum und etwas zu Essen und zu trinken vorfindet.

Dann gehen Florian, sein Vater und Nina zusammen mit dem Feuerwehrchef in den Umkleideraum. Hier hat jeder Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau ihre Einsatzkleidung hängen und kann sich bei einer Alarmierung umziehen. Zur Einsatzkleidung gehören: Die Feuerwehrhose, die Stiefel, die Einsatzjacke, der Gurt, der Feuerwehrhelm und zum Schutz der Hände die Handschuhe.

Andreas, der Feuerwehrchef zieht sich die Einsatzkleidung an und sagt zu den dreien: „Hier habe ich noch etwas, was in euch zeigen will.“ Er geht ans Feuerwehrfahrzeug und nimmt ein Gestell mit einer Metallflasche heraus. Dann nimmt er eine Maske aus einem schwarzen Plastikbehälter. Diese Maske zieht er vors Gesicht und zieht die Bebänderung am Kopf ganz fest zu. Dann legt er das Gestell mit der Flasche über dem Rücken an und verbindet sie mit seiner Maske.

„ So“ erklärt der Feuerwehrchef „können wir Feuerwehrleute in ein brennendes Haus gehen und das Feuer löschen. Wir nehmen unsere Atemluft auf dem Rücken mit.“
Es hört sich ganz merkwürdig an, wenn er jetzt spricht, weil man seine Atemgeräusche hören kann.

Florian und Nina sind ganz begeistert und wollen auch einmal die Maske aufziehen. Sie stellen fest, dass der Feuerwehrmann durch die Maske ein kleineres Sichtfeld hat wie normal und das die Atemschutzflasche auf dem Rücken sehr viel Gewicht hat.

Da sind noch die vielen anderen Dinge, die in einem Feuerwehrfahrzeug zu finden sind. Angefangen vom Stromerzeuger, denn auf der Straße gibt es keine Steckdosen für den Strom, bis zur Rettungsschere (Schneidgerät) und Spreizer. Wenn bei einem Verkehrsunfall Menschen in einem Fahrzeug eingeklemmt sind, sind diese Geräte wichtige Hilfsmittel für die Einsatzkräfte.

Und die vielen Schläuche – aber wo kommt denn das Wasser überhaupt her, denn die passen ja nicht auf einen normalen Wasserhahn. Der Feuerwehrchef holt so ein Ding aus dem Fahrzeug, es sieht aus wie ein Rohr und oben darauf sind zwei Anschlüsse. „Das ist ein Standrohr“ erklärt der Feuerwehrchef und nimmt noch einen großen Eisenschlüssel mit. Zusammen suchen sie jetzt das Hydrantenschild. Es ist ein kleines rechteckiges Schild mit roter Umrandung. Auf dem Schild ist ein T aufgebracht und Zahlen, an denen man erkennen kann, dass in diesem Bereich ein Hydrant zu finden ist. Besonders im Winter bei Schnee ist das besonders wertvoll.

Der Feuerwehrchef hebt mit dem Schlüssel den Hydrantendeckel hoch und holt so eine kleine Kappe heraus. Dann dreht er das Standrohr darauf und macht mit dem Schlüssel die Wasserleitung auf. Man hört jetzt, wie das Wasser geräuschvoll in das Standrohr fließt. „Wenn man jetzt eine Öffnung aufdreht, kommt Wasser heraus und wir können Schläuche daran anschließen“ sagt der Feuerwehrchef.

Florian und Nina sind ganz begeistert. Mit 10 Jahren dürfen sie in die Jugendfeuerwehr und auch spritzen und viele andere Dinge machen.

 

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